Pädagogik

Das Leitbild

Mit uns die Weichen für die Zukunft stellen“

Wie die Gleise den Zügen Orientierung und Halt bieten, gibt das Leitbild Orientierung in der pädagogischen Arbeit, und Halt bei der Festlegung von Bildungs- und Erziehungszielen und -inhalten. Dort wo Menschen eine gemeinsame Vision teilen, entsteht die feste Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Kein Kinderleben verläuft, ohne dass Weichen gestellt wären. Die Zeit, in der die Kinder mit uns reisen, möchten wir nutzen, um jedes Kind zu einem beziehungsfähigen, wertorientierten, schöpferischen Menschen zu formen, der sein Leben verantwortlich und kompetent in die Hand nimmt und so für die zukünftigen Anforderungen in Schule, Familie und Gesellschaft gestärkt ist.
Den Kindern wird in unserer Einrichtung die Vielfalt des Lebens eröffnet. Ein wesentlicher Faktor für uns ist dabei der von gegenseitigem Respekt geprägte Umgang mit den Kindern, gekennzeichnet durch:
• Wertschätzung

• Akzeptanz
• Ehrlichkeit
• Offenheit und
• einen partnerschaftlich vertrauensvollen Umgang miteinander
Steigen Sie auf unseren Zug auf …und vertrauen Sie uns Ihren größten Schatz an:
Ihre Kinder!

Das pädagogische Konzept der offenen Arbeit

Der Kindergarten „Lummerland“ arbeitet nach dem Konzept der „Offenen Arbeit“. Die Kinder wählen selbstbestimmt ihre Funktionsräume, die Dauer des Spieles , die Art des Spieles und den Spielpartner aus. „Offene Arbeit“ ist geprägt durch die offene Haltung der Pädagogischen Fachkräfte
für :
• Bedürfnisse und Wünsche der Kinder

• Individuelle Entwicklungsschritte
• Teilhabe
• Partizipation
• Selbstbestimmtes und selbstinitiiertes Lernen
• Interessen und Sichtweisen der Kinder



„Das Kind wird als Akteur seiner eigenen Entwicklung wahrgenommen“ ( J. Piaget)

Das wesentliche Potential für die kindliche Entwicklung steckt im Kind selbst. Sie nutzen die Anforderungen der Umwelt, um ihre Fähigkeiten zu erweitern und zu schärfen. Die pädagogischen Fachkräfte in der „ Offenen Arbeit“, nehmen die ihnen anvertrauten Kinder ernst, begleiten die Lernprozesse der Kinder aktiv mit und unterstützen sie in ihrem Entwicklungsprozess. (Das Arbeiten in einer offenen Einrichtung setzt die entsprechende Einstellung und das Engagement der pädagogischen Fachkräfte für dieses Konzept voraus. )

Freispiel

In unserem Konzept der offenen Arbeit spielt das Freispiel eine tragende Rolle. Die Kinder entscheiden frei über Spielort, Spieldauer, Spielmaterial und Spielpartner. Hierfür wird ihnen im Kindergarten Lummerland e.V. viel Raum gewährt.
Im freien und selbstbestimmten Spiel, setzen sich die Kinder intensiv mit sich und ihrer Umwelt auseinander, sie können Forscher, Konstrukteur oder Künstler sein. Die Kinder erproben sich in sozialen Gefügen, erfahren eigenen Stärken und Schwächen und werden ganz allgemein zu Akteuren ihrer eigenen Entwicklung.

Darum bietet das Freispiel ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Lernprozesse in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung.

Bildungsbereiche

Im Kindergarten Lummerland e.V. werden die „Weichen für die Zukunft gestellt“, denn hier ist Raum für Bildung. Jedes Kind hat das Recht auf Erziehung, Betreuung und Bildung und wir bieten in unserer Einrichtung den Kindern tagtäglich eine Vielzahl an Entwicklungs- und Lernanreizen in den verschiedenen Bildungsbereichen.

„Berliner Eingewöhnungsmodell“

Eine individuelle Elternbegleitende Eingewöhnungsphase nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“, ist bei uns im „Lummerland“ ein wichtiger Qualitätsbaustein der pädagogischen Arbeit. Schon vor Kindergartenbeginn laden wir die Erziehungsberechtigten zu einem Elternabend ein und informieren über die Bedeutung dieses Modells.
In der Eingewöhnungszeit von 1-3 Wochen wird in zeitlich begrenzten Spielangeboten eine sichere Bindung zwischen Kind und der Bezugserzieherin aufgebaut. Diese Bindung schafft Vertrauen, Sicherheit und einen behutsamen Übergang von der Familie in die Kindertageseinrichtung. Die Erziehungsberechtigten sind in dieser Zeit ein sicherer Halt für das Kind, bis die schrittweise Eingewöhnung gelungen ist. Der Verlauf der Eingewöhnung wird in einem Eingewöhnungstagebuch dokumentiert.

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